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Erlebnisrestaurant
TARSIUS WELT


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Öffnungszeiten
täglich ab 11.00 Uhr

   

Wer ist der Tarsius?

Der Tarsius, auch Zwergkoboldmaki (Tarsius pumilus) genannt, gehört zur Unterordnung 'Halbaffen', welche zur Familie der 'Primaten' gezählt wird. Er wird nur 20 - 25 cm groß (wobei allein der Schwanz ca. 15 cm misst) und erreicht ein Alter von rund 8 Jahren. Sein Gewicht beträgt etwa 100 g. Er besitzt große Augen, von einander unabhängig bewegliche Ohren und besonders lange Hinterbeine. Seinen Kopf kann dieses nachtaktive Tier in jede Richtung um 180 Grad drehen. Die Augen dagegen sind kaum beweglich und erlauben, wie bei Eulen, räumliches Sehen. Das Fell ist lederfarben, grau bis sandfarben.

Wo lebt der Tarsius?

Er lebt in den unberührten Wäldern Borneos, einer Insel im Indonesischen Archipel, welches sich zwischen Indischem und Pazifischen Ozean befindet. Es gibt noch weitere Zwergmaki – Arten, welche auch auf anderen Inseln Indonesiens leben.

Was frisst der Tarsius?

Der Tarsius scheint ausschließlich Fleisch- und Insektenfresser zu sein und ist in der Nacht auf der Suche nach allen Arten von Gliederfüßern, Ameisen, Käfern, Schaben und auch Skorpionen. Der nur etwas größere Verwandte, der Sundakoboldmaki jagt und frisst sogar Vögel, die größer sind als er selbst! Der Tarsius kann täglich 10 Prozent seines Eigengewichtes an Nahrung zu sich nehmen.

Wie pflanzt sich der Tarsius fort?

Er ist mit etwa einem Jahr geschlechtsreif und gibt bei der Werbung um den Partner leise Geräusche von sich, die Verfolgungsjagden nach sich ziehen können. Die Tragzeit dauert sechs Monate. Junge kommen das gesamte Jahr über zur Welt, besitzen bereits ein gut entwickeltes Fell und können vom ersten Tage an klettern. Während der Jagd legt das Muttertier ihr Junges ab und hält über leise Klicklaute und schrilles Pfeifen, je nach Entfernung, Kontakt mit seinem Nachwuchs.

Der Tarsius und seine Familie.

Es können 250 - 350 Tiere auf einem Quadratkilometer in Pärchen zusammenleben. Deren Reviere werden durch Kontaktrufe markiert, wobei Männchen und Weibchen mit ihren sehr verschiedenen Stimmen ein wunderschönes Duett abgeben können. Auf Borneo ist der Tarsius überall dort bedroht, wo der Wald wirtschaftlich genutzt wird. Nur in den Nationalparks haben sie noch eine Chance zu überleben.